Was wir wollen

Heim Fertig EingangNiemand verlässt ohne schwerwiegende Gründe seine Heimat und flieht, oft unter Lebensgefahr, in ein fremdes Land. Die Menschen, die hier ankommen, sind meist bedroht, gedemütigt, drangsaliert und verfolgt worden. Oder sie hatten keine Möglichkeit sich und ihren Familien ein menschenwürdiges Leben zu bieten.
Das spricht dafür, sie hier mit Anstand zu begrüßen und dafür zu sorgen, dass sie in Bothfeld nicht auf eine Front der Ablehnung stoßen. Wenn sie es wollen, sollten sie  am Leben in diesem Land und diesem Stadtteil teilnehmen können.
Unsere Arbeit richtet sich also in erster Linie  an die Flüchtlinge selbst, aber auch an deren Wohnumgebung, den Stadtteil Bothfeld also.

Was wir schon getan haben

In Bothfeld haben wir mit verschiedenen Mitteln um Verständnis für die Situation der Flüchtlinge geworben. Zum Beispiel hat in einer Veranstaltung in der Heilig Geist Kirche Jörg Armbruster über die Situation in Syrien und dem Irak berichtet. Es wurde sehr deutlich, warum die Menschen massenhaft aus diesen Ländern fliehen.

Beim Herbstmarkt haben wir an einem Stand das Gespräch mit den Menschen aus Bothfeld gesucht. Und immer wieder sind wir auf Interesse und aktive Hilfsbereitschaft gestoßen. Denen, die hier Ideen, Spenden oder tätige Hilfe einbringen wollen, wollen wir ein Forum und eine Organisation  anbieten, die dies erleichtert.

Nach der Eröffnung der Flüchtlingsunterkunft im Dezember 2014 wurde aus der planerischen Vorbereitung dann konkrete Unterstützung der Heimbewohner auf verschiedenen Handlungsebenen.

Was wir tun

Wo die Schwerpunkte unserer tätigen Unterstützung liegen, klären wir in Zusammenarbeit  mit der Heimleitung  und den Flüchtlingen.  Wir wollen wissen, was sie wirklich brauchen. Wir müssen lernen, wie wir uns mit ihnen verständigen können bezgl. der Kontaktaufnahme, der unterschiedlichen Sprachen und ihrer Interessenvertretung als Flüchtlinge überhaupt, Außerdem müssen wir uns mit denen abstimmen, die sich im Auftrag der Stadt hauptamtlich um sie kümmern. Denn natürlich können und wollen wir deren Arbeit nicht ersetzen, sondern allenfalls ergänzen, da wir ehrenamtlich arbeiten.
Unterstützen kann man die Neuankömmlinge zunächst einmal dabei, sich hier zurechtzufinden: die Sprache  zu erlernen, sich in der Stadt zu bewegen oder Informationsmedien zu nutzen, mit Behörden zu sprechen.
Aber natürlich wird es auch sein, dass  zum Beispiel zeitweise bestimmte Dinge wie z.B. warme Kleidung gebraucht werden und dass wir dann dazu einen passenden Spendenaufruf veröffentlichen.