Aufruf der Flüchtlingsinitiative Bothfeld

Liebe an der Flüchtlingsarbeit Interessierte, Unterstützer und Unterstützerinnen des Flüchtlingswohnheims in Bothfeld


Seit 4 Jahren haben wir, die Flüchtlingsinitiative Bothfeld, die Flüchtlinge in ihrem Leben hier in Deutschland unterstützt. Wir haben uns anfangs um Ausstattung der Zimmer im Heim, um Bekleidung und Spielzeug und die Gestaltung des Außengeländes gekümmert. Dann begann die Begleitung zu Ämtern und Anhörungen, das Bewältigen administrativer Angelegenheiten, Arbeits-, Ausbildungs- und zuletzt vermehrt Wohnungssuche. Umzüge wurden organisiert und Wohnungen eingerichtet, Feste gefeiert und Informationsveranstaltungen für die Bewohner organisiert. Über die Jahre hatten wir immer guten Kontakt zu den leider häufiger wechselnden Heimleitungen und Sozialarbeitern. Die Beschaffung und Reparatur der Fahrräder wurde von uns seit Beginn unserer Arbeit angeboten. Auch der diensttägliche „ Kaffee-Treff“ wurde und wird von uns angeboten.
All das hat für viele der Bewohner kleine und große Verbesserungen und positive Veränderungen ihrer Lebenssituation mit sich gebracht.
Unsere Arbeit war sehr vielfältig, aber sie hat bei uns auch Spuren hinterlassen. Neben zahllosen positiven Rückmeldungen und Erfolgsmeldungen gab es auch Phasen der Überforderungen, unser Anspruch an die Arbeit und das, was dann tatsächlich möglich war, lagen oft weit auseinander. Die Veränderung der Unterstützungsarbeit konnten und wollten nicht alle von uns mitgehen (teilweise aus Altersgründen und/oder aus beruflicher Belastung). So manche Irritation, die sich auch aufgrund der so unterschiedlichen kulturellen Prägungen und Lebensalter erklärte, führte zu Unzufriedenheit.
Unsere Gruppe verkleinerte sich und kam im vergangenen November zu der Überzeugung, dass wir für die zukünftige Organisation der Arbeit neue und unverbrauchte Köpfe und Hände brauchen.
Einige von uns wollen diese neue Initiative weiter unterstützen. Die existierenden „Patenschaften“ bleiben natürlich bestehen, die „Kaffeegruppe“ und die Arbeit an den Fahrrädern soll auch weiterhin fortgeführt werden. Aber besonders für die regelmäßigen Treffen und die Koordination der Arbeit braucht es neue Aktive, vielleicht Sie/dich, vielleicht Euch. Das auch deshalb, um in einem unsicheren und zum Teil rauen politischen Klima die Nachhaltigkeit einer weltoffenen, zukunftsorientierten und humanitären Haltung deutlich zu machen.


Bei Interesse an näheren Informationen und bezüglich einer Kontaktaufnahme mit uns rufen Sie uns an unter unserer FIB- Telefonnummer: 01515520088 oder besuchen Sie unsere Internetseite: www.fwib.de oder schreiben Sie uns eine Email unter: kontakt@fwib.de .

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