Erstes Sommerfest im Eichenweg 81

kBannerNach Ende der Sommerferien und des Ramadans fand das erste große Fest des Flüchtlingwohnheims am Sonnabend, den 5.9.2015, statt. Flüchtlingsinitiative, Heimmitarbeiter von Fair Facility und Flüchtlinge gestalteten ein Fest, das zum ersten Mal  in dieser Form der Öffentlichkeit d.h. dem Stadtteil Bothfeld gegenüber geöffnet wurde. Ca. 150 Personen: Flüchtlinge, Unterstützer, direkte Nachbarn, Freunde, Verwandte und Vertreter der Politik waren an diesem Tag zum großen Fest gekommen um die Menschen hier vor Ort zu begrüßen und zu erleben .

kInnenhof

Wegen eines Regenschauers wurden etwas später als geplant Begrüßungsreden von der Heimleitung, einem Sprecher der Flüchtlingsinitiative und einem Vertreter der Heimbewohner gehalten. Darin wurde den Sponsoren für die finanziellen Zuwendungen gedankt. Auch die Flüchtlinge bedankten sich bei der Flüchtlingsinitiative mit einem großen Bild mit den Unterschriften der Bewohner.

kWeil Bruno Ali u a

kDanksagungsbild

Nach einiger Zeit traf wie angekündigt der nds. Ministerpräsident ein. In seiner kurzen Ansprache hob Herr Weil das derzeit außergewöhnliche Engangement der Mitbürger der Stadt hervor und fand lobende Worte für die gute Wohnsituaton der Flüchtlinge hier in dieser Unterkunft und der guten Integration des Wohnheims  in einem priviliegierten Stadtteil. Bei dem daran anschließenden Rundgang kam es zu direkten Gesprächen zwischen dem Politiker und den Heimbewohnern. Dabei überreichte ein iranischer Heimbewohner Herrn Weil einen persönlich gehaltenen Brief, in dem er u. a. schrieb: „Danke Gott, dass ich in so einem schönen Land bin. … Die Leute mögen mich, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe und Religion. …“. Zum Abschluss des Besuchs des nds. Spitzenpolitikers überreichte ein Flüchtling aus dem Sudan dem Ministerpäsidenten eine Bittschrift von 34 Unterzeichnern, in der er darum gebeten wurde, sich für einen kostenlosen Internetzugang für das Flüchtlingswohnheim einzusetzen. Herr Weil versprach in dieser Frage mit dem Heim in Kontakt zu bleiben.

KEssenverkaufIn der Zwischenzeit trafen immer mehr Besucher ein, und der Innenhof des Hauses füllte sich. Inzwischen bessserte sich auch deutlich das bisher unbeständige Wetter. Viele Besucher informierten sich über die aktuelle Situation der Flüchtlinge bzw. deren Herkunftsländer sowie über die Unterstützungsarbeit der Flüchtlingsinitiative. Auf Stellwänden gab es Informationen und auch Fotos über das Leben der Flüchtlinge im und außerhalb des Hauses. Verschiedene  Pressevertreter der heimischen Tageszeitungen machten Interviews und fotografierten das Geschehen. Im Pavillonzelt vor dem Haus wurden  die verschiedenen ausländischen Speisen der Heimbewohner probiert, welche diese selbständig  in ihren Wohngruppen mittels eines Essenszuschusses für das Fest gekocht hatten. Beim Verkauf des Essens und der Getränke half die Juso-Gruppe Hannover-Nord-Ost tatkräftig mit.

kSPMusc MenschenAuch die bereitstehenden Spendendosen für die Flüchlingshilfe wurden gut gefüllt.  Für die anwesenden Kinder gab es Spielangebote  im hinteren Hausbereich. Um 16.30 Uhr und später auch noch um 19 Uhr spielte dann die sudanesische Band: SPMusic, die vom Sudan-Camp am Weißekreuzplatz stammt,  Musik in in ihrer Heimatsprache vor dem Publikum im Innenhof. Dazu wurde am  Schluss des Festes auch getanzt. Bevor das Fest gegen  20 Uhr endete, wurde noch für ein großes Gruppenbild posiert.

kGruppenbild mit Schild