Gartenprojekt im Hof des Flüchtlingswohnheims

Gartenaktion Kinder

19.5.16

Dank einiger Sach- und Geldspenden von OBI, dem Schulbiologiezentrum, dem Grünflä- chenamt und den Bothfelder Kaufleuten und der tatkräftigen Unterstützung von Hausmeister und Heimleitung konnte unser geplantes Gartenprojekt verwirklicht werden.

Am 14.05. morgens um 11:00 Uhr sollte die Pflanzaktion starten. Die 10 Kästen standen bereits mit Mutterboden gefüllt an ihren Plätzen und fast alle Pflanzen und Kompost zum Einarbeiten hatten wir am Tag vorher vorbeigebracht, um auf die anstehende Aktion neugierig zu machen. Und tatsächlich, trotz des einsetzenden Wetterumschwungs öffneten sich nach und nach die Türen und bald war eine Gruppe von Bewohnern damit beschäftigt, den Kompost unterzumischen und die Pflanzen einzusetzen. Beim Angießen waren die Kinder begeistert dabei, für sie wurden extra kleine Gießkannen angeschafft und drei Kästen sind vor allem für sie gedacht: Diese wurden nur mit Erdbeeren bepflanzt. Ansonsten gibt es nun Kisten mit Kräutern, Tomaten, Minze und Zucchini.

Zum Abschluss gab es frisch gebackene Waffeln und Tee zum Aufwärmen. Der Sommer kann beginnen!

Gartenaktion Hof

 

Eine große Spende der Stadtteilbibliothek Bothfeld

Scheck Übergabe

Foto: Clemens Niehaus

Zu unser aller Überraschung und Freude haben uns die Freunde der Stadtbibliothek Hannover eine große Spende in Form eines 700 Euro Scheck angeboten. Diese Spende stammt aus dem Erlös eines Bücherflohmarktes der Stadtteilbücherei Bothfeld vom letzten Jahr.  In Gegenwart der Leiterin der Stadtteilbücherei Bothfeld Frau Dunau und Frau Schaadt von den Freunden der Stadtbibliothek Hannover sowie etlicher Heimbewohner des Eichenwegs hat unsere Intiative  mit Freude die außergewöhnliche Spende am Donnerstag, den 28. Januar im Hof des Heimes Eichenwegs angenommen. Sie erlaubt es uns, in Zukunft weiterhin Einrichtungs-gegenstände, Veranstaltungen und Lernmittel für die Flüchtlinge zu finanzieren.

Endlich gibt es einen kostenlosen Internetzugang im Flüchtlingsheim, allerdings …..

rF beim Chatten

Nach einem Jahr Warten und viel Mühe ist es nun endlich soweit, und ein immer wieder geäußerter Wunsch der Flüchtlinge ist in Erfüllung gegangen: Seit einer Woche  können die Bewohner nun ins Internet und kostenlos mit Verwandten und Freunden in der alten und neuen Heimat per Email oder Skype in Kontakt treten, Deutsch durch Internetprogramme lernen und sich auch über Wichtiges und Aktuelles hier in Deutschland informieren (wie z.B. Jobs, Ausbildungen und Studium usw.). Ebenso fordert es zum Deutschlernen heraus, denn es muss in der neuen Sprache gelesen und geschrieben werden. Außerdem wird der Geldbeutel entlastet, denn etliche Flüchtlinge mussten bei dem Regelsatz von 330€/Monat ca. 20 € im Monat für das Internet ausgegeben.

Viele Überlegungen und Anstrengungen waren nötig, wie  z.B. die Frage der Finanzierung der Kosten (privat oder kommunal), das Problem der Störerhaftung (derjenige, der in Deutschland einen Internetanschluss betreibt, haftet juristisch für alles, was mit diesem Anschluss gemacht werden kann) und letztendlich auch die Anschaffung und der Unterhalt von Hard- und Software. Unsererseits wurde ein Antrag auf Einrichtung des Internets  beim Bezirksrat Bothfeld gestellt, der dann von SPD und Grünen unterstützt wurde. Es wurde im Sommer eine Unterschriftenliste der Heimbewohner in die Wege geleitet, die dann dem Ministerpräsidenten Weil bei unserem Sommerfest überreicht wurde. Außerdem gab es auch noch eine öffentliche Unterstützung durch die Zeitungen HAZ und NP. Durch viele Nachfragen bei der Stadt Hannover und beim Unterstützerkreis der Flüchtlingsheime Hannover, sowie durch technische und juristische Beratung seitens kompetenter Einzelpersonen kam es dazu, dass für unser Flüchtlingsheim (wie auch für alle anderen hannoverschen Flüchtlingsunterkünfte) etwa zeitgleich ein Internetanschluss bis zum Jahresende eingerichtet wurde. In der Zwischenzeit  haben wir noch Verstärker (sogenannte  „Repeater“ ) an das interne Hausnetz angeschlossen, die es ermöglichen sollen, dass jeder Bewohner in seinem Zimmer ins Internet gehen kann und nicht zum Netzempfang jedes Mal in den Gemeinschaftsraum  gehen muss.

Allerdings….   Inzwischen zeigt sich nach einigen Wochen, dass die Internetverbindung zu schwach ist,  d.h., wenn z.B. 5 Bewohner gleichzeitig ins Internet gehen und viele Daten laden (z.B. bei Videos), bricht das Internet ganz zusammen oder die Ladezeiten werden zu lang. Ursache ist vermutlich die zu geringe Bandbreite des Anschlusses und/oder ein ungünstig montierter Router. Zusätzlich reicht die Sendeleistung der Anlage nicht aus, das Internetsignal bis an das Ende des Heimes zu übertragen.  Für all diese Probleme bräuchten wir Hilfestellung von sachkundigen, externen Fachleuten!

Die bisher gespendeten und mit Linux aufgerüsteten Computer ( Desk-Top Computer mit Monitor) sind soweit vorhanden an die Bewohnern verliehen worden. Auch Haftungsfragen, Wartung und Reparatur der Geräte sind inzwischen geklärt. Eine „Computerschulung“ für die Linuxgeräte soll noch veranstaltet werden, für alle die, die neben der Nutzung ihres Smartphones die Arbeit an einem „richtigen“ Computer kennenlernen wollen. Auch hierbei könnten wir gut noch Hilfestellung von außen gebrauchen.

Für uns als Flüchtlingsinitiative bietet sich mittelfristig damit eine neue Möglichkeit gezielt mit den Bewohnern z. B. per Email zu kommunizieren.

Erstes Sommerfest im Eichenweg 81

kBannerNach Ende der Sommerferien und des Ramadans fand das erste große Fest des Flüchtlingwohnheims am Sonnabend, den 5.9.2015, statt. Flüchtlingsinitiative, Heimmitarbeiter von Fair Facility und Flüchtlinge gestalteten ein Fest, das zum ersten Mal  in dieser Form der Öffentlichkeit d.h. dem Stadtteil Bothfeld gegenüber geöffnet wurde. Ca. 150 Personen: Flüchtlinge, Unterstützer, direkte Nachbarn, Freunde, Verwandte und Vertreter der Politik waren an diesem Tag zum großen Fest gekommen um die Menschen hier vor Ort zu begrüßen und zu erleben .

kInnenhof

Wegen eines Regenschauers wurden etwas später als geplant Begrüßungsreden von der Heimleitung, einem Sprecher der Flüchtlingsinitiative und einem Vertreter der Heimbewohner gehalten. Darin wurde den Sponsoren für die finanziellen Zuwendungen gedankt. Auch die Flüchtlinge bedankten sich bei der Flüchtlingsinitiative mit einem großen Bild mit den Unterschriften der Bewohner.

kWeil Bruno Ali u a

kDanksagungsbild

Nach einiger Zeit traf wie angekündigt der nds. Ministerpräsident ein. In seiner kurzen Ansprache hob Herr Weil das derzeit außergewöhnliche Engangement der Mitbürger der Stadt hervor und fand lobende Worte für die gute Wohnsituaton der Flüchtlinge hier in dieser Unterkunft und der guten Integration des Wohnheims  in einem priviliegierten Stadtteil. Bei dem daran anschließenden Rundgang kam es zu direkten Gesprächen zwischen dem Politiker und den Heimbewohnern. Dabei überreichte ein iranischer Heimbewohner Herrn Weil einen persönlich gehaltenen Brief, in dem er u. a. schrieb: „Danke Gott, dass ich in so einem schönen Land bin. … Die Leute mögen mich, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe und Religion. …“. Zum Abschluss des Besuchs des nds. Spitzenpolitikers überreichte ein Flüchtling aus dem Sudan dem Ministerpäsidenten eine Bittschrift von 34 Unterzeichnern, in der er darum gebeten wurde, sich für einen kostenlosen Internetzugang für das Flüchtlingswohnheim einzusetzen. Herr Weil versprach in dieser Frage mit dem Heim in Kontakt zu bleiben.

KEssenverkaufIn der Zwischenzeit trafen immer mehr Besucher ein, und der Innenhof des Hauses füllte sich. Inzwischen bessserte sich auch deutlich das bisher unbeständige Wetter. Viele Besucher informierten sich über die aktuelle Situation der Flüchtlinge bzw. deren Herkunftsländer sowie über die Unterstützungsarbeit der Flüchtlingsinitiative. Auf Stellwänden gab es Informationen und auch Fotos über das Leben der Flüchtlinge im und außerhalb des Hauses. Verschiedene  Pressevertreter der heimischen Tageszeitungen machten Interviews und fotografierten das Geschehen. Im Pavillonzelt vor dem Haus wurden  die verschiedenen ausländischen Speisen der Heimbewohner probiert, welche diese selbständig  in ihren Wohngruppen mittels eines Essenszuschusses für das Fest gekocht hatten. Beim Verkauf des Essens und der Getränke half die Juso-Gruppe Hannover-Nord-Ost tatkräftig mit.

kSPMusc MenschenAuch die bereitstehenden Spendendosen für die Flüchlingshilfe wurden gut gefüllt.  Für die anwesenden Kinder gab es Spielangebote  im hinteren Hausbereich. Um 16.30 Uhr und später auch noch um 19 Uhr spielte dann die sudanesische Band: SPMusic, die vom Sudan-Camp am Weißekreuzplatz stammt,  Musik in in ihrer Heimatsprache vor dem Publikum im Innenhof. Dazu wurde am  Schluss des Festes auch getanzt. Bevor das Fest gegen  20 Uhr endete, wurde noch für ein großes Gruppenbild posiert.

kGruppenbild mit Schild

 

Das richtige Verkehrsverhalten für die Fahrradfahrer vom Eichenweg 81

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In Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht Hannover fand am 24.08. auf dem Schulhof der Gartenheimschule ein Unterrichtsprogramm zur Verkehrserziehung statt. Fahrrad fahrende Bewohner des Flüchtlingswohnheimes hatten die Gelegenheit, sich mit den Regeln im Straßenverkehr vertraut zu machen und auf einem Fahrradparcours ihre Fähigkeiten zu testen. Ein Teilnehmer zeigte dabei unerwartete Fähigkeiten, indem er rückwärtsgewand auf dem Lenker seines Fahrrads fuhr. Eine akrobatische Einlage, die zwar nicht für den Straßenverkehr geeignet ist, aber für Gelächter sorgte.
Alle Beteiligten hatten viel Spaß bei der Aktion, nur das Tragen von Fahrradhelmen war für die meisten der Flüchtlinge gewöhnungsbedürftig.

Gruppenfoto Fahrradunterrich2t

Mit den Kindern zu Gast beim Fest in den Herrenhäuser Gärten

Herrenäuser Gärten (1)

Am 21. Juli gab es ein eigenes „Kleines Fest im Großen Garten“ für Kinder. Wie immer waren im ganzen Garten Bühnen aufgebaut, diesmal  wurden aber alle Shows  von Kindern und Jugendlichen durchgeführt.
Die Flüchtlingsinitiative hatte dazu die Kinder und Familien aus dem Eichenweg 81 eingeladen, aber leider waren in einer Familie alle Kinder krank und so sind zwei Mitglieder der Flüchtlingsiniative mit drei Kindern und ihrer Mutter nach Herrenhausen gefahren. Bei schönstem Wetter sind sie mit Kinderwagen und Bollerwagen durch den Garten gezogen, haben die Shows bestaunt und ein kleines Picknick abgehalten. Ein bisschen Furcht einflößend waren die Stelzenläufer, wenn sie sich den Kindern näherten, wurde schnell Deckung hinter den Erwachsenen gesucht. Besonders begehrt  waren dann auch noch alle Aktionen am Trapez .
Nach mehr als zwei Stunden Umhergehens und Staunens machte sich aber nicht nur bei den Kindern Erschöpfung breit, sodass es um 18 Uhr wieder nach Bothfeld zurückging und dort klang dann der Nachmittag im Innenhof des Wohnheims aus.

Flüchtlinge aus dem Eichenweg spielen mit beim Lions-Cup

Fußballturnier 30.5 (2)

Am letzten Sonntag, den 31. Mai, war es soweit: eine Gruppe von 6 jungen Männern aus dem Asylbewerberheim Eichenweg 81 spielte mit beim Lions-Cup, einem Benefiz-Fußballturnier, das alljährlich einmal vom Lionsclub Hannover organisiert wird. Zugunsten herzkranker Kinder an der Medizinischen Hochschule Hannover kickten Profisportler, Künstler, Politiker und Prominente um den Sieg auf dem Fußblallplatz  in Herrenhausen. Im Team „Wir sind Hannover“ waren „unsere“ jungen Männer aus Bothfeld dabei und zeigten ihr Können inmitten von 10 Neuhannoveranern – eine gelungene Integration von Aus- und Inländern über diesen Sport.

Fußballturnier 30.5 (3)1.6.15

Sudanesen stellen ihr Land vor

Besuch der Sudan-Ausstellung (3)Bei dem letzten Kaffee-Treffen am Dienstag wurden die anwesenden Sudanesen zum gemeinsamen Besuch der Ausstellung zum Thema: „Menschenrechte im Sudan“ von einem Mitglied der Planungsgruppe eingeladen. Zu siebt fuhr gestern Nachmittag  diese Gruppe wie verabredet  mit der Straßenbahn zum Pavillon. Seit letztem Sonnabend zeigen die Sudanesen vom Protest-Camp des Weiße-Kreuz-Platzes eine kleine Ausstellung mit Fotos und Texten über die Situation in ihrem eigenen Land. Die Bilder zeigen eindrucksvoll die Lebensbedingungen unter der Diktatur des Präsidenten: Umar Hasan Ahmad al-Baschir, der seit 1993 brutal über das Land herrscht. Gegen al-Baschir (und damit erstmals gegen einen amtierenden Staatschef) hat der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag Haftbefehl wegen Völkermordes, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen im Darfur-Konflikt erlassen.
Diese schwierige Situation im Sudan ist „unseren“ Flüchtlingen selbstverständlich bekannt. Für sie war es interessant, dass ihr Gastland in Hannover den Ausstellungsmachern eine Möglichkeit bot, diesen Sachverhalt öffentlich darzustellen. Teilweise kannten sich die Sudanesen persönlich schon länger, teilweise aber auch gar nicht. Als Deutscher konnte man (meist in Englisch) weitere Einzelheiten erfragen, so z. B. auch über die Statusfrage der protestierenden Sudanesen vom Weiße-Kreuz-Platz zur Anerkennung des langfristigen Aufenthaltsrechts in Deutschland. Die Sudanesen aus dem Flüchtlingswohnheim gerieten mit ihren Landsleuten über die Lage in ihrem Land und dessen Zukunft (z. B. die bevorstehende Präsidentenwahl und den Boykottaufruf der Opposition) schnell ins Gespräch. Als einer der Flüchtlinge auf ein Foto eines Flüchtlingskamps verwies und sagte, dass dort seine Familie seit Jahren lebt, wurde einem bewusst, wie weit entfernte Probleme persönlicher und greifbarer werden. – Die Ausstellung dauert noch bis zu 21. April 2015
Ein kleiner Nebeneffekt dieses Ausstellungsbesuchs: In der Bücherei im Pavillon gibt es eine Abteilung, die sich an Ausländer richtet und ihnen Sprach- und Wörterbücher und auch einfache Lesetexte zur Ausleihe anbietet. Ein Angebot, das „unsere“ Flüchtlinge gerne angenommen haben.

Besuch der Sudan-Ausstellung (6)

„Rudi Oelfinger“ spendet Fahrräder für die Flüchtlinge

Fahrradübergabe GruppeAm Freitagvormittag, den 20.3.15, war es soweit: die Fahrradwerkstatt “Rudi Oelfinger“ der IGS Bothfeld überreichte den Flüchtlingen, fünf Kindern und 3 Frauen, im Flüchtlingsheim Eichenweg 81 acht gebrauchte, überholte und verkehrssichere Fahrräder.
Als Herr Meyer und die Schüler Eric und Felix von der Fahrradwerkstatt die Fahrräder vor Ort übergaben, freuten sich die Heimbewohner sehr, vor allem die Kinder, die nun ein eigenes Fahrrad besitzen und neue Erfahrungen beim Radeln sammeln können. An ihren Gesichtern war deutlich zu erkennen, wie gut diese Spenden ankamen.
Auch den erwachsenen Frauen bietet das Fahrradfahren neue Freiheiten, sportliche Betätigung, die Erkundung des Stadtviertels und der Stadt Hannover und die Unabhängigheit vom öffentlichen Nahverkehr samt dem eingesparten Fahrgeld.
Darüber hinaus wurde geplant, eine neue Kooperation zwischen den Heimbewohnern und der Werkstatt anzubieten und zwar einen festen Reparaturtermin pro Monat unter der Leitung der Schülerwerkstatt auf dem Wohngelände, damit von nun an die Fahrräder aller Flüchtlinge verkehrsicher werden und auch in Zukunft bleiben. Im Weiteren ist es geplant, Verkehrsunterricht für die Bewohner des Heims anzubieten.

Unter der Internetadresse: www.rudi-oelfinger-raeder@web.de können Sie weitere Informationen zur Spende von Fahrrädern finden.

Fahrradübergabe 2Mädchen

Jetzt fängt es richtig an

Heim Fertig Südwest(1)22.01.15

Seit Jahresbeginn geht die Organisationsarbeit in unserer Initiative richtig los: In einem turbulenten Planungsgespräch Anfang Januar haben wir uns (neben  anderen einzelnen Unterstützern) als Flüchtlingsinitiative zum ersten Mal mit der Heimleitung zusammengesetzt, um unsere Angebote an das Flüchtlingsheim vorzustellen und zu koordinieren.

Ein Schwerpunkt unserer zukünftigen Tätigkeit wird ein von uns gegebener ehrenamtlicher Deutschunterricht sein, der 1 bis 2 Mal in der Woche abends stattfinden soll. Parallel zu unserem Angebot findet dann ab Februar 2015 ein professioneller Deutschkurs der KARGAH, Hannover (dreimal nachmittags pro Woche je 4 Unterrichtsstunden für mehrere Monate –  allerdings nur für 15 Teilnehmer) statt.

Einmal in der Woche werden wir, wahrscheinlich dienstagnachmittags, ein sogenanntes „Kontakt-Cafe“ anbieten, unser niederschwelliges Angebot mit Tee, Kaffee und Kuchen, bei dem wir mit den Bewohnern des Heims ins Gespräch kommen und herausfinden wollen, wo „der Schuh drückt“.

Ein weiterer Schwerpunkt werden sportliche Angebote sein, die sich an unsere „Zielgruppe“ richten – nämlich 40 überwiegend junge Männer im Alter von ca. 20 bis 30 Jahren. Dabei geht es um eine Kooperation mit Bothfelder Sportvereinen (wie z. B dem TUS  Bothfeld)  und auch um eigene Angebote, wie z.B. der Aufstellung einer Fußballgruppe, der Teilnahme am Lauf um den Altwarmbüchener See und die Bereitstellung einer gespendeten Tischtennisplatte für den Außenbereich des Heims.

Seit einiger Zeit betreuen wir meist vormittags mehrere Kinder im Kleinkind- bzw. Vorschulalter, damit die Mütter Gelegenheit haben, außerhäusliche Termine (Einkäufe, Arztbesuche, Behördengänge) wahrzunehmen. Es ist daran gedacht, Deutschunterricht für Mütter mit gleichzeitiger Kinderbetreuung anzubieten.

Von Anfang an kümmern wir uns um Sachspenden, deren Bedarf häufig rasch wechselt. Nachdem Kleidung z. Zt. nicht mehr gefragt ist, und es auch an Lagermöglichkeiten mangelt, werden jetzt vorrangig kleine Möbelstücke, Haushaltsgegenstände und Männersportschuhe nachgefragt (siehe Spendenaufruf). Für diesen Bereich bräuchte man zusätzlich jemand, der über Transportmöglichkeiten (Anhänger oder Kleintransporter) verfügt und auch „zupacken“ kann.

Ein neuer Schwerpunkt könnte die Gestaltung des Wohnheims werden. Nachdem wir die Anbringung einer Pinnwand ermöglicht haben, machen wir uns Gedanken zur Verbesserung des Gemeinschaftsraumes (Möblierung, Bücher, wie Wörterbücher, Kinderbücher, Lexika). Einige große Kübelpflanzen und ein Hängungssystem für Bilder(rahmen) stehen noch auf dem Programm. Eine Verbesserung der Raumakustik im Gemeinschaftsraum erscheint uns dringend notwendig. Internetzugang (über einen „Hotspot“) und Satelliten-Fernsehanschlüsse sind in Vorbereitung.

Stand 22.01.15: Zum Thema Sachspenden und Unterstützungsangebote:

Wir haben uns über die sehr zahlreichen Angebote von Sachspenden und Unterstützungsangebote der Bothfelder sehr gefreut – herzlichen Dank an alle!

Wir sind seitens der Heimleitung  gebeten worden, vorläufig von Kleidungsspenden abzusehen, da es kaum Lagermöglichkeiten gibt und der Bedarf auch inzwischen gedeckt ist.

Lediglich kleine Nachtschränkchen, Kommoden, kleine Tischlampen, Rucksäcke, gr. Kochtöpfe (ca. 5 Liter), Regenschirme, Wörterbücher (dt./engL, dt./arabisch) und Sportschuhe werden zurzeit noch benötigt.